Hilfe bei hypochondrischen Störungen

Bei dieser Erkrankung besteht für mindestens zwei Jahre eine Vielzahl körperlicher Symptome ohne ausreichende medizinische Erklärung.

Vorherrschend ist eine anhaltende Überzeugung, dass eine oder mehrere schwere körperliche Erkrankungen bestehen. Diese Überzeugung dient der Person als Erklärung für vorhandene Beschwerden. Häufig findet man auch eine übertriebene Selbstbeobachtung, die eigenen Körperempfindungen werden überinterpretiert. Die quälende Angst vor einer körperlichen Erkrankung kann zu einer schweren Belastung werden, auch für die Umgebung.

Behandlung bei hypochondrischen Störungen

Auf jeden Fall muss einer Diagnose eine eingehende Anamnese und körperliche Untersuchung vorausgehen, um eine tatsächliche körperliche Erkrankung auszuschließen.

Psychotherapeutische Verfahren können erfolgreich zur Behandlung oder Linderung der Symptome eingesetzt werden. Beispielsweise wird eine realistische Sichtweise der Beschwerden entwickelt und das Krankheitsverhalten abgebaut. Hierzu gehört: Verbesserung der Symptom- und Stressbewältigungsstrategien, Erklärung des psychobiologischen Krankheitsmodells (Zusammenhänge zwischen selektiver Aufmerksamkeit, Stress, Anspannung, Angst, depressiven Gedanken und Verhalten), imaginative Methoden, Neubewertung von Krankheitsüberzeugungen, Verbesserung des Selbstbildes, Abbau von „Checking“-Verhaltensweisen und von Schonverhalten sowie von hypochondrischem Vermeidungsverhalten, Verbesserung der Lebensqualität.

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